, Freyenmuth Patricia

Handel mit Tieren im Internet

Obwohl Tiere in der Schweiz seit über zehn Jahren rechtlich nicht mehr als Sachen gelten und der Hausiererhandel mit Hunden bereits 2012 verboten wurde, bleibt ein grosses Problem bestehen: der Tierhandel im Internet. Heute kann praktisch jedes Tier – ob Haus- oder Wildtier – online zum Verkauf angeboten werden. Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das oft, sich im unübersichtlichen „Inserate-Dschungel“ zurechtzufinden und seriöse Angebote von fragwürdigen oder gar illegalen zu unterscheiden.

Genau hier ist Aufmerksamkeit gefragt – und Ihr Engagement macht den Unterschied. Verdächtige Inserate sind kein Kavaliersdelikt: Hinter ihnen stecken häufig Tierleid, illegale Zucht oder unseriöse Händler.

Um dagegen vorzugehen, hat der Schweizer Tierschutz eine spezielle Meldestelle für Tierhandel eingerichtet. Wenn Ihnen ein Inserat komisch vorkommt, zögern Sie nicht – melden Sie es. Jeder Hinweis hilft, Missstände aufzudecken und Tiere zu schützen.

👉 Meldestelle Tierhandel:
https://tierschutz.com/tierschutz/tiernotfall/meldestelle-tierhandel/

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Tierhandel nicht auf Kosten der Tiere geschieht.